Dieser Weg schafft eine durchgängige
Verbindung auf ca. 1.800 m von fünf Almen.
Die „Arzler Alm“, „Tiefentaler Alm“, „Neuberg
Alm“, „Mauchele Alm“ und „Söllberg Alm“ sind
durch einen schönen Weg miteinander verbunden.
Entfernungsangabe zum Pitztaler Almenweg
- Parkplatz Wiese bis zur Söllberg Alm ca. 2,5 Stunden
- Söllberg Alm
bis zur Mauchele Alm ca. 45 Minuten
- Mauchele Alm bis zur Neuberg Alm
ca. 2,5 Stunden
- Neuberg Alm bis zur Tiefental Alm ca. 1 Stunde
- Tiefental Alm bis zur Arzler
Alm ca. 45 Minuten
- Arzler Alm bis zum Parkplatz Piösmes ca. 1,5 Stunden
Tipp für die Wanderung
- Mit eigenem PKW zum Parkplatz in Piösmes (Gemeinde St. Leonhard)
- Mit
dem Taxi zur Söllberg Alm
- Wanderung ab der Söllberg Alm den Almenweg
entlang bis zur Arzler bzw. Tiefental Alm
- Abstieg zum Parkplatz in Piösmes
(Gemeinde St. Leonhard)
Taxiunternehmen
- Taxi Kirschner +43 (664) 1448620;
Preis von Piösmes zur Söllberg Alm Grundpreis € 40,00 jede
weitere Person € 10,00
- Taxi
Holiday +43 (664) 1015301;
Preis von Piösmes zur Söllberg Alm ab 8 Personen € 10,00
pro Person
- Taxi Pitztal Reisen +43 (664) 3030031;
Preis von Piösmes zur Söllberg Alm ab 8 Personen € 10,00
pro Person
Um die ganze Schönheit des Pitztaler Almenweges von der Söllberg
Alm bis zur Arzler Alm genießen zu können bieten die oben angegebenen
Taxiunternehmen einen Transfer zur jeweils gewünschten Alm an. Da dieses
Service von vielen Gästen in Anspruch genommen wird, bitten wir Sie
sich beim Taxiunternehmen Ihrer Wahl telefonisch anzumelden.
Der Weg
Auf Initiative von Herrn Franz Strobl haben der Naturpark
Kaunergrat-Pitztal und der Tourismusverband Pitztal den „Pitztaler
Almenweg“ geschaffen.
In mühevoller Handarbeit musste der Weg - teils in schwierigem Gelände
- gegraben werden. Aus naturkundlicher Sicht waren dabei vor allem die Moorflächen
unterhalb des Stallkogels zu berücksichtigen.
Die Almregionen am Kaunergrat mit den vielen bewirtschafteten Almen zeugen
von einer langen landwirtschaftlichen Tradition im Naturpark
Kaunergrat-Pitztal. Schon die Räter trieben ihr Vieh im Sommer hinauf in die alpinen Rasen. Diese
Sommerweidegebiete ermöglichten überhaupt erst die dauerhafte Besiedelung
der kargen Täler. Die Talwiesen mussten neben Feld- und Ackerfrüchten
das Winterfutter für das Vieh erbringen. Aber die Alm ist mehr als eine
betriebswirtschaftliche Notwendigkeit. Durch die Bewirtschaftung sind die
Almen auch Heimat für eine typische Flora und Fauna geworden und
daher als Lebensraum von besonderer Bedeutung. Nur durch Bewirtschaftung
und Pflege kann diese typische Kulturlandschaft in unserer Region erhalten
werden.
Der Kaunergrat wird geprägt von einer weitgehend intakten Almwirtschaft.
Im hinteren Pitztal reihen sich die fünf Almen „Arzler Alm“, „Tiefentaler
Alm“, „Neuberg Alm“, „Mauchele Alm“ und „Söllberg
Alm“ in einer Höhenlage von ca. 1.800 m aneinander. Die Almen werden
von verschiedenen Interessentschaften bewirtschaftet und verpachtet. Die Almen
sind aber in den letzten Jahren wieder vermehrt in den Mittelpunkt des Wandertourismus
gerückt. Gerade Höhenwege und die Almen selbst bieten sich am Kaunergrat
als Wanderziele an, da die Gipfel am Kaunergrat nur durch ein schwaches Wegenetz
erschlossen sind. Gerne werden auch die Möglichkeiten zur Verpflegung angenommen.
Die Almen in der Region sind ein touristisches Potential. Sie
eröffnen den Bauern durch die Verknüpfung von landwirtschaftlichen
und touristischen Funktionen neue Einnahmequellen. Ausblick
In Zukunft könnte jede Alm spezifische Schwerpunkte setzen: Mit Ausstellungen,
Infotafeln, kleinen Museen etc. werden die Besucher über Almwirtschaft
gestern und heute, Sennereibetrieb, alte Viehrassen, Schafhaltung, ... informiert.
Eine gemeinsame Broschüre mit Wandervorschlägen würde das Projekt
abrunden. Durch diese Zusammenarbeit könnten diese Almen ihr Angebot
aufeinander abstimmen und - falls dafür Interesse besteht - auch
einige Besonderheiten ihrer traditionsreichen Almen vorstellen.
In Folge kann der Pitztaler Almenweg auf einen Almenweg rund um den Kaunergrat ausgedehnt
werden, der 9 bzw. 11 Almen miteinander verbindet (von der Arzler Alm im
Pitztal bis zur Gallrutt Alm im Kaunertal). Die Aifner Alm und Falkauns
Alm wurden bereits im Jahre 2001 durch einen Panoramaweg verbunden. Die
Broschüre „Almerleben
am Kaunergrat“ vom Naturpark
Kaunergrat-Pitztal informiert über
die Besonderheiten entlang dieses Weges. Bei der Route über 9 bzw. 11
Almen müsste auch über Übernachtungsmöglichkeiten und ein Shuttle-Service
entlang dieses Höhenweges nachgedacht werden. Die Verbindung zu den bereits
bestehenden Wallfahrtsrouten über den Kaunergrat vervollständigt
diese Wanderrunde und steigert die Attraktivität dieses Almenweges rund
um den Kaunergrat. Auch die Kaunergrat Hütte profitiert von einem Anschluss
an diesen Höhenweg, könnte doch in Zukunft auch eine Variante des
E5-Weitwanderweges (Weg
quer durch die Alpen von Obersdorf in Bayern bis Bozen) über
diesen Almenweg gehen. Bis jetzt mussten E5-Wanderer in
Wenns den Bus bis Mittelberg nehmen, wo es dann wieder zu Fuß weitergeht!
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