Brandopferplatz Piller Sattel im Pitztal
Der Kult am Piller begann in der Bronzezeit: Tiere wurden Göttern auf Steinaltären geopfert. In der jüngeren Eisenzeit sollten dann vor allem Sachopfer (Schmuckstücke, Münzen, Keramiken, Fibeln und Waffen) die Götter gnädig stimmen. Im Laufe der Jahrhunderte entstand ein Hügel mit einem Durchmesser von 15 x 12 m und einer Höhe von 2,5 m.
Mit Ausbreitung des Christentums fand der Kultplatz sein Ende. Fundstücke vom prähistorischen Heiligtum sind im Archäologischen Museum Fließ ausgestellt.
Der Brandopferplatz wurde vom Institut für klassische Archäologie der Universität Innsbruck in den Jahren 1992 bis 1998 ergraben und erarbeitet.
Funde vom prähistorisch-römischen Kultplatz am Piller Sattel und Gegenstände des hallstattzeitlichen Depotfundes aus Fließ sind im Archäologischen Museum Fließ ausgestellt.
Öffnungszeiten: Mai bis Oktober: Di bis So von 10.00 bis 12.00 und 15.00 - 17.00 Uhr
Ermäßigter Eintritt mit dem Pitztaler Freizeitpass
Wandern Sie von Piller auf dem Kult-Ur-Weg zum prähistorischen Brandopferplatz und zum nahe gelegenen "Gachen Blick", von dem man eine einzigartige, interessante und weitreichende Aussicht hat. Der Kult-Ur-Weg befindet sich großteils im ursprünglichen Zustand, mit erkennbaren Wagenspuren im Fels. Er führt auch durch das Piller Hochmoor.






