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Anreise & Lage

Lage Anreise Pitztal Tirol Österreich

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Wege zum Wasser gute Wasserqualität Quellwasser Wasserfälle Österreich Wanderungen entlang von Bächen zu Seen Bergsee

Wege zum Wasser

Landschaftsteich Piller - zum Baden und Erholen

Aus einem Nassbiotop wurde bei der Grundzusammenlegung ein wunderbarer Erholungsraum für Jung und Alt. Wenige Meter von der Straße zur Piller Höhe entfernt liegt der Landschaftsteich Piller auf ca. 1.370 m Seehöhe und ist bei einheimischen Kindern zum Baden und Plantschen an heißen Sommertagen sehr beliebt. Das etwas trübere Wasser lässt sich aus dem Zufluss eines Baches vom Piller Moor erklären und soll für den Menschen zum Baden sogar sehr gesund sein. Sollte jemand lieber in der Natur baden gehen und die überfüllten Schwimmbäder meiden wollen so ist er beim Piller Landschaftsteich bestens aufgehoben.

Der Harbeweiher - ein Landschaftsbild wie gemalt

Schöner könnte man ein Bild nicht malen. Harmonisch schmiegt sich der Harbeweiher in das Landschaftsbild um die geschichtsträchtige Piller Höhe. Vom Gachen Blick bzw. Naturparkhaus Kaunergrat (Parkplätze vorhanden) aus führt ein ca. 7 km langer Rundwanderweg zu einem der urtümlichsten Seen bzw. Weiher des Pitztals. Gespeist wird er von einem ca. 3 ha großen Biotop in dem Gebiet des Aifner Berges. Der Harbeweiher liegt auf ca. 1.640 m Seehöhe und wurde in erster Linie für die Mühle oberhalb des Weilers Puschlin angelegt. Zudem dient er auch zur Bewässerung des Weilers und dessen Umgebung. Mitten in dieser unberührten Umgebung stand von ca. 1634 bis 1880 ein bewohntes Haus, welches 1965 als Ruine abgetragen wurde. Heute erinnert nichts mehr an die einstigen Bewohner am Harbeweiher und der Besucher kann die Ruhe und majestätische Landschaft uneingeschränkt genießen.

Der Waldweiher - mitten in einem Meer von Bäumen

Aus der Vogelperspektive kann man den Waldweiher inmitten der saftig grünen Bäume als einen blau schimmernden Kreis blitzen sehen. Er liegt auf ca. 1.500 Meter Seehöhe eingebettet in den Fließer Wald westlich des Torfmoors. Der Weiher dient den Einheimischen als unberührter Erholungsraum aber auch zur Bewässerung der Fließer Felder. Gespeist wird der Waldweiher aus den Piller Wiesen im Gebiet des Venet Berges von einem 1.700 m quer durch die Piller Wiesen verlaufenden Wasserwal, welcher von einer Wassergenossenschaft aus Fließ betreut wird. Der Waldweiher stellt eine hervorragende Alternative für eine Wanderung an besonders heißen Tagen dar. Startpunkt mit Parkmöglichkeiten beim Naturparkhaus Piller Höhe.

Groaßsee

Der auf 2.416 m Meereshöhe liegende Groaßsee ist der größte See im Naturschutzgebiet Riegetal und hat auch daher seinen Namen erhalten. Die Ausmaße sind je nach Jahreszeit und Niederschläge verschieden, belaufen sich aber auf ca. 50 Meter Länge, 30 Meter Breite und eine Tiefe von 3 bis 4 Meter. Der wunderschön gelegene See liegt im oberen Bereich des Riegetals zwischen Wildgrat (2.971 m) und Gemeindekopf (2.771 m) und ist über den Hochzeiger und über den Zollberg zu erreichen. Der oberirdische Zufluss am südöstlichen Ufer des Sees teilt sich nach ca. 100 Meter in zwei Bäche, welche unterhalb des Wildgrats und aus zwei kleineren Gebirgsseen unterhalb des Gemeindekopfs entspringen. Der Abfluss ist am nordwestlichen Ufer des Sees ebenfalls oberirdisch, zieht sich durch das ganze Riegetal und endet am sehr imposanten Stuibenwasserfall welcher in die Pitze mündet.

Stuibenbach

Der Stuibenbach mit seinen gesamt 4,2 km Länge zählt zu den Gewässern der unvergletscherten Zentralalpen. Das Einzugsgebiet erstreckt sich auf über 10 km² und liegt im Gebiet rund um den Wildgrat und dem Naturschutzgebiet Riegetal. Das Land Tirol spricht dem Stuibenbach auf der gesamten Länge eine naturschutzfachlich hohe Bedeutung zu und er ist nahezu unverbaut und unverändert.

Stuibenwasserfall

Der Name des Stuibenwasserfalls kommt von Stäuben was man bei dem Aussichtspunkt direkt am Wasserfall sehr gut nachvollziehen kann. Der im Gemeindegebiet Jerzens liegende, 150 Meter hohe Wasserfall ist nicht nur sehr gut von der Steinbrücke Abzweigung zum Weiler Graslehn direkt von der Straße aus sichtbar sondern ist auch durch einen sehr schönen und gut ausgeschilderten Wanderweg direkt erreichbar.

Speicherteich Sechszeiger

Der im Jahre 1999 zur Beschneiung der Skipisten im Skigebiet Hochzeiger errichtete Speicherteich liegt auf 2.360 m Meereshöhe. Er wurde sehr naturnah gebaut und fügt sich sehr gut in das bestehende Gesamtbild ein. Der Nutzinhalt von 39.900 m³ dient zur Erzeugung von ca. 100.000 m³ Schnee und das verwendete Wasser hat selbstverständlich Trinkwasserqualität. Die Länge der Dammkrone ist 370 m und mit einer Wasseroberfläche von 0,80 ha kommt der Speicherteich auf eine Tiefe von 8 Meter. Der Speicherteich ist Ausgangspunkt von vielen Wanderungen rund um den Bereich des Sechsund Hochzeigers.

Söllbach

Der Söllbach mit seinen gesamt 2,2 km Länge zählt zu den Gewässern der unvergletscherten Zentralalpen. Das Einzugsgebiet erstreckt sich auf über 10 km² und liegt im Gebiet rund um den Brechsee von welchem er auch großteils gespeist wird. Das Land Tirol spricht dem Söllbach eine naturschutzfachlich sehr hohe Bedeutung zu und er ist nahezu unverbaut.

Rifflbach bzw. Seebach

Der Rifflbach bzw. Seebach, welcher bis zur Einmündung in den Rifflsee als Rifflbach und ab dem Austritt als Seebach bezeichnet wird, zählt auf seiner gesamt 5,8 km Länge zu den Gewässern der vergletscherten Zentralalpen. Das Einzugsgebiet erstreckt sich auf bis zu 100 km² und liegt im Gebiet rund die 3.000er Wurmtaler Kopf, Hameskopf, Löcherkogel, Rostitzkogel und Seekogel. Gespeist wird der Rifflbach von dutzenden kleineren Gletscher welche den Rifflbach im Frühjahr gehörig anschwellen lassen. Das Land Tirol spricht dem Riffl- und Seebach auf der gesamten Länge eine naturschutzfachlich mittlere Bedeutung zu jedoch ist er nahezu unverbaut und unverändert. Gschwandtbach Der Gschwandtbach mit seinen gesamt 3,5 km Länge zählt zu den Gewässern der vergletscherten Zentralalpen. Das Einzugsgebiet erstreckt sich auf über 10 km² und liegt im Gebiet rund um die 3.000er Dristkogel, Gsallkopf und Rofelewand. Der Gschwandtferner speist den gleichnamigen Bach besonders im Frühjahr mit reichlich Schmelzwasser. Das Land Tirol spricht dem Gschwandtbach auf der gesamten Länge einer eine naturschutzfachlich sehr hohe Bedeutung zu und er ist nahezu unverbaut und unverändert.

Klockelebach

Der Klockelebach mit seinen gesamt 2,7 km Länge zählt zu den Gewässern der vergletscherten Zentralalpen. Das Einzugsgebiet erstreckt sich auf über 10 km² und liegt im Gebiet der 3.000er Luibeskogel, Felderkogel und Reiserkogel. Das Land Tirol spricht einem Großteil des Klockelebach eine naturschutzfachlich sehr hohe Bedeutung zu und er ist nahezu unverbaut.

Brechsee

Von Zaunhof im Pitztal (Talseite gegenüber) führt ein Fahrweg ziemlich weit an den Brechsee heran (bis etwa 1.800 Höhenmeter). Vom Ende dieses Fahrweges führt ein gut markierter und begehbarer Fußsteig durch einen dichten Hochwald bis direkt zum See. Gehzeit vom Ende des Fahrweges aus bis zum See ca. 1 Stunde. Der im Gemeindegebiet von St. Leonhard liegende See stellt eine Verlängerung eines kleinen Hochtales dar und ist mit grobem Blockwerk aus Felsstürzen und Moränen umgeben. Das Areal umfasst 1,36 ha, die größte Tiefe beträgt 6,1 Meter und das Fassungsvolumen beträgt 43.018 m³. Mit 237 m Länge und 87 m Breite stellt der sehr idyllisch gelegene See einen idealen Rastpunkt dar. Gespeist wird der Brechsee von zwei oberirdische Zuflüsse mit einer Schüttung von zusammen etwa 20 l/sec. (August 1983). Beide Zuflüsse münden am Süd Ufer in den See und entspringen als Quellen aus dem bewachsenen Schuttkegel vor dem See.

Rifflsee

Es gibt mehrere gut markierte Aufstiegsmöglichkeiten direkt vom Talboden aus. Der kürzester Anstieg verläuft in Nähe der Lifttrasse über ein gut markierter Fußweg von Mandarfen direkt zum See (Gehzeit ca. 1,5 Stunden). Es besteht auch die Möglichkeit mit der Rifflsee Gondelbahn von Mandarfen aus den See bequem zu erreichen. Für eine Rast in der herrlichen Umgebung eignen sich die Bergstation bei der Gondelbahn sowie die Rifflseehütte welche etwas unterhalb des Sees auf 2.289 m liegt. Der Rifflsee liegt am Ausgang eines flachen Hochtales, welches in Richtung des Pitztals eine relativ flache Mulde bildet. Unmittelbar vor dem Steilabfall zum Pitztal hin sperrt eine Felsbarriere den Ausgang des Hochtales ab und bildet somit den 995 m langen und 393 m breiten Hochgebiergsee. Das gesamte Areal umfasst 26,9 ha und die größte Tiefe beträgt 24 Meter. Gespeist wird der Rifflsee durch einen oberirdischer Hauptzufluss welcher in Form eines Deltas am Westufer in den See einfließt. Der Abfluss erfolgt über einen den stark wasserführenden Seebach in Richtung Mandarf.